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Meißner/Werratal Richtung Hann. Münden/SW (Südwest)

erstellt von Dr. Rainer Fröhlich zuletzt verändert: 16.10.2019 14:58
Meißner/Werratal Richtung Hann. Münden / 2800m; Pilot: Rainer Fröhlich
Name
Rainer Fröhlich
Datum
13.10.2019
Windrichtung
SW (Südwest)
Ort des Wellensteiggebietes
Meißner/Werratal Richtung Hann. Münden
Auslöser
Meißner/ Kaufungerwald
Erreichte Höhe
2800m
Zeit-Bezugssystem
UTC
Höhen-Bezugssystem
QNH
Weitere Daten
Verein:
Flugzeugtyp:       
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Startort:   Eschwege Stauffenbühl                     
Startzeit:10.42
Landeort:Eschwege Stauffenbühl
Landezeit:15.48
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Bodenwindrichtung:SW
Bodenwindstärke:  20 km/h      
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Einstieg in die Welle/n: Nordöstlich Hoher Meißner         1
Eigenstart

Für jedes Wellensystem:
Einstieg(e) aus:                 
 / Eigenstart / 

Einstieg(e) in Höhe: 800m 
Angetroffene Steigwerte:0,5 bis 2m/s
Erreichte Höhe(n):  2800m             
Ausdehnung des Steiggebietes:    Großflächig
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Freier Bericht
Samstag war leider aufgrund des starken Südwestwindes ein Eigenstart nicht möglich. Sonntag war der Bodenwind mit 20 km/h geringer. Startzeit UTC 10:42 Uhr. Wir stellten den Motor zwischen Bad Sooden Allendorf und der nördlichen Spitze des Hohen Meißner in ca. 800m Höhe aus. Laminares Steigen etwa 1m/s. Über uns war bereits ein Segler aus Witzenhausen bzw. einer der Kameraden aus Aue Hattorf, die zum Fliegen nach Witzenhausen gefahren waren. Das Steigen der kommenden 2 h betrug in der Regel weniger als einen Meter, ab und zu auch einmal 1 bis 2 m/s. Es trug über dem ganzen Werratal bis hinter Hannoversch Münden. Vom Boden kam die Nachricht, dass es nach dem DWD bald besser im Bereich der Meißnerwelle gehen könnte. Wir entschieden aber, die Welle in östlicher Richtung zu verlassen und flogen bis kurz vor Mila (etwa 15 km vor Eisenach).Nur sehr geringes Fallen, im Bereich zwischen Wanfried und Mila auch o,5 m Steigen. Ich hatte das Gefühl, dass die komplette Bergkette nördlich von Eschwege ein Fliegen fast ohne Höhenverlust ermöglichte. Wir haben bei einem Wind von 220 -230 Grad oftmals den Einstieg über Jestädt, dem ersten Ort nordwestlich von Eschwege. Die Welle, die hier steht, kann nur vom relativ flachen Gebirgszug nördlich von Waldkappel Richtung Reichensachsen ausgelöst werden. Die Lenti kurz vor Mühlhausen enttäuschte leider, man war mit 55km Rückenwind schnell da, brauchte aber einige Zeit und Höhe, um wieder in das laminare Steigen bei Wanfried zu gelangen. Bei etwa 1200 m Höhe fielen wir aus der ruhigen laminaren Strömung heraus und es wurde ungemein bockig. Die Kameraden im Bereich von Witzenhausen hatten mittlerweile 3000m Höhe erreicht. Da wir aus 800m Höhe bei kaum Thermik und starkem Wind nach ca 15 Min. keine Möglichkeit mehr sahen, noch einmal den Einstiegspunkt zu erreichen, nahmen wir für einige Minuten den Motor zu Hilfe und gelangten an der alten Einstiegsstelle wieder in die laminare Strömung. Wir stiegen noch bis 2800 m Höhe und landeten um 15:48 Uhr. Wind in 2800m Höhe 220 Grad mit 75 km/h. Hätte vermutet, dass der Tag bessere Steigwerte hergeben würde. War wie immer trotzdem schön!! Rainer Fröhlich

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